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In Deutschland existieren über
Risikofaktoren der Übertragung von T.
gondii auf den Menschen bisher keine validen, neueren Daten.
Ziel dieses
Projekts ist es, über ein Labornetzwerk (ToxoLabNet-D)
Daten
und
Serumproben
von
Patienten
mit
einer
akuten Toxoplasma-Infektion
(IgA- und/oder IgM positiv) zu
erhalten. Diese sollen verwendet werden, um die Risikofaktoren für
die
Übertragung auf den Menschen besser eingrenzen und bessere
diagnostische Marker
identifizieren zu können.
Der Erhebungsbogen ToxoLabNet-D
beinhaltet serologische
Daten des Ursprungslabors, klinische Kurzangaben, sowie kodierte
Patientendaten, die keine Rückverfolgung zulassen. Außerdem
besteht die
Möglichkeit, auf diesem Datenbogen den vollständigen
Patientennamen und dessen
Telefonnummer/Email-Adresse anzugeben, sofern dieser sein schriftliches
Einverständnis dazu erteilt hat, so dass Fragen (ToxoRisk-D)
zur
Anamnese
durch
einen Mitarbeiter des Deutschen
Konsiliarlabors Toxoplasmose
gestellt werden können.
Der Erhebungsbogen ToxoLabNet-D
und eine Serumprobe des betreffenden Patienten
werden an das Nationale Konsiliarlabor für Toxoplasmose gesendet,
das den
Patienten ggf. für ein Interview hinsichtlich potenzieller
Risikofaktoren
kontaktiert. Das eingesandte Serum wird mit Hilfe des
LineBlot-Verfahrens und
durch Erstellung von Peptidsignaturen (Dr. Schares, FLI Wusterhausen)
getestet.
Für die einsenden Labore entstehen hierfür keine
Kosten. Die erhaltenen
Daten sollen Rückschlüsse auf
potenzielle
serologische Signaturen bzw. definierte Parasitentypen ergeben, die
eine
Voraussage über eine zukünftig sich entwickelnde klinische
Manifestation
ermöglichen.
Die am ToxoLabNet-D
teilnehmenden Ärzte werden entsprechend dem dargestellten Schema
zeitnah über
die Ergebnisse ihrer Patienten informiert.
| Informationen für teilnehmende Ärzte |
